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Messstellenbetrieb und Messdienstleistung

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) gibt den Anschlussnutzern die Möglichkeit den Messstellenbetrieb (Einbau, Betrieb und Wartung der Messeinrichtung) bzw. die Messung (Ablesung) von einem fachkundigen Dritten durchführen zu lassen. Dazu hat der Anschlussnutzer gegenüber dem Netzbetreiber in Textform zu erklären, dass er beabsichtigt, nach § 21 b EnWG einen Dritten mit dem Messstellenbetrieb oder der Messung zu beauftragen.

Zur Ausgestaltung der rechtlichen Beziehungen zwischen den Stadtwerken Waldkirch und dem Messstellenbetreiber/ Messdienst­leister ist der Abschluss eines Messstellen- und Messrahmenvertrages erforderlich.

Der Messstellenrahmenvertrag regelt die Zuständigkeiten zwischen Netzbetreiber und dem Messstellenbetreiber für Einbau, Betrieb und Wartung von Messstellen im Stromverteilnetz der SWW.

Der Messrahmenvertrag regelt die Rechte und Pflichten in Zusammenhang mit der Messung in Messstellen, die an das Verteilungs­netz der SWW angeschlossen sind und für die der Messdienstleister Messdienstleistungen erbringt.

Die Musterverträge mit den dazugehörigen Anlagen finden Sie nachfolgend:


Messstellenrahmenvertrag (MSRV)
Anlage 1 zum MSRV (Datenaustausch)
Anlage 3a zum MSRV (Technische Mindestanforderungen Strom)
Messrahmenvertrag (MRV)
Anlage 1 zum MRV (Datenaustausch)

Grundsätzliche Anforderungen für den Messstellenbetrieb
 
  • Anmeldung bei der jeweils territorial zuständigen Eichbehörde (Kopie der Anmeldebestätigung)
  • Nachweis der fachlichen Befähigung (i. d. R. Eintragung ins Installateurverzeichnis)
  • Beherrschung der Technologie Arbeiten unter Spannung für Niederspannung (Bereich Zählung)
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung bei verursachten Schäden, Unterbrechungen bzw. Netzrückwirkungen bei Arbeiten in der Kundenanlage bzw. beim Betrieb der Mess- und Zähleinrichtungen
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